Doping Wikipedia

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Heute versteht man unter Doping die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder den Einsatz von unerlaubten Methoden im Sport, die die körperliche Leistungsfähigkeit (im und außerhalb des Wettkampfs) steigern. Dopingmittel können aber auch eingesetzt werden, um die Regenerationsfähigkeit des Körpers zu verbessern oder um andere Doping-Substanzen zu vertuschen und somit deren Nachweis bei einer Doping-Kontrolle zu verhindern. Das Selbstdoping ist somit außerhalb von sportlichen Wettbewerben oder für Amateursportler nach § 3 AntiDopG nicht strafbar. Im Rahmen des Selbstdopings machen sich jedoch nur Spitzensportler oder Sportler, die aus dem Sport erhebliche Einnahmen erzielen (§ 4 VII AntiDopG), strafbar. Während Koffein bis zum Jahre 2004 noch ab einem bestimmten Grenzwert als Dopingmittel galt und auf der Dopingliste stand, ist dies nun nicht mehr der Fall.

  • In den 1990er Jahren wurden diese Wirkstoffe als Dopingsubstanzen deklariert und verboten, nachdem ihr Missbrauch im Sport bekannt wurde.
  • Diuretika haben bei Sportarten wie Boxen, Judo, Ringen oder Skispringen noch einen anderen Nutzen.
  • Zu den verbotenen Wirkstoffen zählen Substanzen wie Anabolika, Wachstumshormone oder Amphetamine.
  • Zudem wird die diuretische Wirkung in Sportarten, in denen die Gegner nach Gewichtsklassen eingeteilt werden, missbraucht, um das Körpergewicht kurz vor einem Wettkampf-bezogenen Wiegen zügig zu reduzieren.
  • Er wolle dadurch schöner, stärker und erfolgreicher werden, “das effektivste Gegenmittel ist deshalb, die Selbstwirksamkeit zu stärken”.
  • Gelbe Liste Online ist ein Online-Dienst der
    Vidal MMI Germany GmbH (Vidal MMI) und bietet News, Infos und
    Datenbanken für Ärzte,
    Apotheker und andere medizinische Fachkreise.

Dazu gehören unter anderem Technologien für Geneditierung, Genstilllegung und Gentransfer. Dies sind pharmakologisch wirksame Substanzen, die an anderer Stelle der Verbotsliste nicht aufgeführt sind und zurzeit nicht durch eine staatliche Gesundheitsbehörde für die therapeutische Anwendung beim Menschen zugelassen sind. Beispiele für diese Klasse sind Forschungssubstanzen oder Tierarzneimittel. Schmerzunterdrückenden Wirkung finden sie ihre medizinische Anwendung überwiegend bei Patienten mit starken Schmerzen.

Nicht zertifizierte Nahrungsergänzungsmittel – Für Leistungssportler ein Spiel mit dem Feuer

Die internationalen Sportfachverbände haben einheitlich abgemacht, dass Cannabis- und Alkoholtests durchgeführt werden dürfen und bei einem positiven Test Sanktionen verhängt werden dürfen. Ebenso ist der Einsatz von Corticosteroiden  nur beschränkt zugelassen. Hierbei handelt es sich um entzündungshemmende Medikamente. Beispiele dafür sind Ephedrin und andere Amphetamienderivate, dann aber auch Purinalakaloide wie Kokain oder Koffein.

  • Man erhofft sich außerdem, dass die unter dem Einfluss von Anabolika gesteigerte Aggressivität und Motivation die Leistungsfähigkeit noch zusätzlich stärkt.
  • Mehr zum Thema finden Sie in dem Artikel zu Wachstumshormone.
  • Viele pflanzliche und homöopathische Arzneimittel enthalten Alkohol.
  • Steroidale Analgetika sind aufgrund ihrer leicht euphorisierenden Wirkung in Wettkämpfen verboten, wenn sie oral, intravenös, intramuskulär oder rektal verabreicht werden.
  • Auch viele Amateure greifen zu Pillen und Shakes, um ihre Leistungen zu steigern.

Dem Dopingproblem könne man nur mit gezielter Prävention beikommen, meint Professor Brand. Trotzdem wird der Umfang des Dopings im Hobbysport als enorm eingeschätzt. Belastbare Zahlen sind schwer zu erheben, aber ein Indiz sind die Massen an konfiszierten Dopingmitteln wie Anabolika, die beim Zoll unter „Sonstige Betäubungsmittel“ geführt werden. Die jeweiligen Fitnessstudios müssen vorher eingewilligt und ihre Mitglieder informiert haben.

Dopingliste

Die Einnahme von Dopingmitteln führt zu irreparablen gesundheitlichen Schäden und kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Je nach Dopingmittel und Dosierung können zahlreiche Nebenwirkungen eintreten, die die Gesundheit des Sportlers erheblich beeinträchtigen. Doping gibt es schon seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit (1896 in Athen).

  • Sie enthält alle Wirkstoffe und Methoden, die verboten sind.
  • Nicht zugelassene Dopingmethoden sind Maßnahmen, die den Sauerstofftransport im Blut erhöhen (Blutdoping, künstliche Sauerstoffträger), die Manipulation von Doping-Proben und das sogenannte Gendoping.
  • Ein weiteres Beispiel ist Gly-Coramin® mit dem Wirkstoff Nicethamid.
  • Jede Substanz, die einer der verbotenen Substanzklassen angehört, ist verboten, auch wenn sie nicht namentlich aufgeführt ist.

Vor dem Hintergrund des Konkurrenzkampfes um die Verteilung der Mittel sind auch die Konfrontationen zwischen Keul und Donike in der Frage der Aufnahme der Substanzen Testosteron und Koffein in die Dopingliste zu erklären. Donike war an einer Aufnahme interessiert und forcierte dies entsprechend national und vor allem auch innerhalb der Medizinischen Kommission des IOC. Keul war nicht Mitglied dieser weltweit wichtigsten Kommission im Anti-Dopingkampf und befand sich daher strategisch in dieser Frage in einer deutlich schlechteren Position. Keul opponierte jeweils unterschiedlich mit dem Hinweis auf angeblich unzureichende Nachweisverfahren beim Testosteron sowie fehlende Beweise für leistungssteigernde bzw. Prinz de Merode (IOC), dies damit, dass im Sommersport wahrscheinlich mehr gedopt werde als im Wintersport. Der Europarat bildet eine Expertengruppe der neben Vetretern von 10 Mitgliedsländern (auch von West- und Ostdeutschland) Mediziner, Journalisten, Juristen, Sportverbände und Leistungssportler angehörten.

Narkotika werden zwar in veränderter Form im Urin ausgeschieden, da diese Ausscheidungsprodukte jedoch bekannt sind, können Narkotika durch Massenspektroskopie und Gaschromatographie nachgewiesen werden. Eine neue Nachweismethode könnte demnächst ebenfalls einigen noch verborgenen Dopingsündern das Leben schwer machen. Diese Designerdrogen entgehen der Entdeckung, wenn die Testlabore nicht wissen, dass sie nach ihren spezifischen chemischen Strukturen suchen müssen [6].

Doping in Fitnessstudios – Ganz schön krank

Doch in München boomt das Geschäft mit illegalen Substanzen. Die Liste der verbotenen Mittel unterliegt einem ständigen Wandel, da die Grenzen des rechtliche Rahmens fortwährend ausgereizt und neue Dopingmittel „entdeckt“ werden. Momentan bezieht es sich auf etwas über 100 verschiedene Substanzen. Typische Kandidaten in Strafverfahren sind beispielsweise Testosteron, Oxandrolon, Fluoxymesteron/Halotestin, Nandrolon, usw. Blutdoping umfasst das Doping mit Eigen- oder Fremdblut oder Blutbestandteilen (rote Blutzellen, Hämoglobin). Dem Sportler wird beim Eigenblutdoping während der Trainingsphase etwa ein Liter Blut entnommen, eingelagert und nach vier bis sechs Wochen, wenn der Körper wieder Blut nachgebildet hat, vor dem Wettkampf zugeführt.

Durch das eigene Blut werden dem Sportler weitere Erythrozyten zugeführt, was zu einem verbesserten Sauerstofftransport und einer besseren Versorgung der Organe mit Sauerstoff führt. Die zusätzliche Einnahme des Hormons Epo kann diesen Prozess verstärken. Hormon-Antagonisten und sogenannte Modulatoren können die Leistungsfähigkeit eines Athleten nicht steigern. Sie sind dennoch auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) aufgeführt, da Sportler mit Hormon-Antagonisten versuchen, unerwünschten Nebenwirkungen von Anabolika entgegenzuwirken. Die Medikamente blockieren oder stimulieren bestimmte Rezeptoren und verhindern dadurch, dass aufgenommene Hormone unerwünschte Wirkungen entfalten können. Mit Epo versucht man beim Doping den Sauerstofftransport zu verbessern.

Lediglich Sportler mit Asthma dürfen derzeit vier Präparate zur Inhalation nehmen, allerdings nur nach vorheriger Anmeldung. Beta-2-Agonisten wirken unter anderem auf die Bronchien und verbessern die Atmung. So kann mehr Sauerstoff ins Blut gelangen und es wird eine kurzfristige Leistungssteigerung https://www.beste-masse.net/index.php/kaufen-bestellen-online-steroide-original-produkte-aus-100-legit-und-echte-lieferanten-allgemeine-information/kaufen-bestellen-online-steroide-original-produkte-aus-100-legit-und-echte-lieferanten-faqs/93-steromasse-nuewe/315-deca-durabolin-dbol-test-zyklus im Wettkampf erzielt. Außerdem scheinen sie langfristig und in hohen Dosierungen den Muskelabbau zu verlangsamen, Trainingseffekte bleiben also länger bestehen. Beta-2-Agonisten wurden zunächst in der Tiermast eingesetzt, bevor sie als Doping-Mittel entdeckt wurden.

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